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Historische Altstadt Saarburg
mit mittelalterlichem Stadtbild, Saarburgs Klein Venedig, enge Gassen und Winkel, Fischer- und Schifferhäuser
Wasserfall in Saarburg
Imposanter Wasserfall des Leukbaches, der im mittelalterlich geprägten Stadtkern 20 m über Felskaskaden in die Tiefe fällt.
Hackenberger Mühle in Saarburg
Die Mühlräder der Hackenberger Mühle werden vom Wasserfall betrieben. Alte Mahlstube und Mühlenmuseum. Führungen für Einzelreisende innerhalb des Freizeitprogrammes. Führungen für Gruppen auf Anfrage bei der Stadttouristik Tel. 06581-928117.
Burganlage Saarburg
Bereits 964 von Graf-Siegfried von Luxemburg erbaut und somit eine der ältesten und schönsten Höhenburgen Westdeutschlands. 37 m lang und bis zu 50 m breit mit hoch aufragendem Bergfried und dem Rest eines der gewaltigsten Turmhäuser des Mittelalters. Der Burgbrunnen reichte mit seinen 60 m Tiefe fast bis zur Saarsohle. Nach Zerstörung im 16. und 17. Jahrhundert rascher Verfall im 18. Jahrh. Frei zugänglich. Führungen für Einzelreisende innerhalb der Stadtbesichtigung im Rahmen des Freizeitprogrammes. Führungen für Gruppen innerhalb der Stadtführung auf Anfrage bei der Stadttouristik, Tel. 06581-928117.
Glockengießerei Mabilon in Saarburg
In der seit 1770 in Saarburg ansässigen Glockengießerei wird noch heute das traditionelle Handwerk des Glockengießens ausgeübt. Besichtigungen und Verkauf von kleinen Glocken Mo. - Fr. 8.00 - 12.00 und 13.00 - 16.00 Uhr.
Führungen für Einzelreisende innerhalb des Freizeitprogrammes. Führungen für Gruppen auf Anfrage bei der Glockengießerei, Tel. 06581-2336.
Hofgut in Serrig
Auf dem Hofgut Serrig, Zweigstelle der Lebenshilfe Werkstatt Trier, werden geistig und mehrfach behinderte Menschen mit dem natürlichen Anbau von Obst und Gemüse, der artgerechten Aufzucht und Haltung von Kleintieren sowie sonstigen kreativen Arbeiten beschäftigt. Der Hofgutladen bietet die Möglichkeit zum Einkauf frischer und regionaltypischer Produkte direkt ab Hof. Führungen durch die Werkstätten für Einzelreisende im Rahmen des Freizeitprogrammes. Führungen für Gruppen auf Anfrage beim Hofgut Serrig, Tel. 06581-91450.
Landesdenkmal Klause in Kastel-Staadt
Die Geschichte des Kastels beginnt, als ein französischer Franziskanerpater im 16. Jahrh. seine Zufluchtsstätte in die Höhlenkammern baute. Darüber errichtete er eine Kreuzkapelle. Der preußische König Friedrich Wilhelm IV ließ diese später als Grabkapelle für den blinden König Johann von Böhmen erweitern. Da der Bau im Stil der Romantik sich wunderbar dem hoch aufragenden Felsen anpaßte, entstand eine eindrucksvolle Mischung aus Landschaft und Architektur. Der Sarkophag in der Grabkapelle ist heute leer. Johann von Böhmen gehört mit Sicherheit zu den Monarchen, deren Gebeine am häufigsten umgebettet wurden. Heute hat er seine letzte Ruhestätte in der Kathedrale in Luxemburg gefunden. Führungen für Gruppen auf Anfrage bei der Tourist-Information.
Burganlage Freudenburg
Gotische Anlage, 1337 von König Johann von Böhmen erbaut. Als Teil eines größeren Burgenschutzsystems zwischen Trier und Luxemburg diente sie der Sicherung der Heerstraße Trier - Metz. Im dreißigjährigen Krieg wurde die Burg zerstört und nicht wieder aufgebaut. Erhalten sind u.a. zum Teil dreigeschossige Wohnbauten mit großen Sälen und gehauenen Tür- und Fensterstürzen mit gotischem Maßwerk. Besichtigung jederzeit möglich. Führungen für Gruppen auf Anfrage bei der Tourist-Information.
Schloß Thorn in Palzem
Die imposante Anlage Schloß Thorn ist das älteste Schloßweingut der Mosel. Eine Moselfurt unterhalb des Schlosses war der Grund für die Römer, auf einem vorspringenden Felsen einen Wachturm zu errichten. Dieser Turm wurde Namensgeber für das Schloß. In den vergangenen zwei Jahrtausenden wurde die Anlage erweitert, umgebaut und erneuert, so daß heute die Baustile vom Mittelalter über die Renaissance und den Barock bis hin zum Empirestil ablesbar sind. Nach den Römern war das Schloß in bischöflichem und erzbischöflichem Besitz, bis es 1534 verkauft wurde. Es befindet sich bis heute im Familienbesitz. Das Schloß verfügt über ein 400 Jahre altes Kelterhaus mit einer gewaltigen Baumpresse.
Burg Warsberg in Wincheringen
Die mittelalterliche Burg Warsberg ist das Wahrzeichen von Wincheringen. Ursprünglich gehörte die Burg zu Kurtrier und wurde 1357 den Herren von Warsberg zum Lehen überlassen. Umbaumaßnahmen im Jahre 1850 ließen vom ursprünglichen Zustand nicht mehr viel übrig. Heute ist das Haus Warsberg zusammen mit dem alten Wehrturm im Besitz der Gemeinde. In dem wuchtigen, fünfgeschossigen Rundturm der Burg Warsberg brachte man 1830 die Glocken der Pfarrkirche unter. Dieser kuriose Zustand wurde bis heute beibehalten.
St. Michaelskapelle in Taben-Rodt
Der romantischste Zeuge ist die sagenumwobene Michaelskapelle aus dem 15. Jahrhundert. Auf einem spitzen, steilen Felsen ragt sie hoch über der Saar.
Bismarckturm in Schoden
1901/02 erbauter und Fürst Otto von Bismarck (1815-1898) gewidmeter Aussichtsturm mit herrlichem Blick über das Saartal.
Helfanter Dom in Palzem -Helfant
Der Ortsteil Helfant bietet einen stattlichen Anblick, insbesondere durch die stolze Doppelturmfassade des "Saargau-Domes", die 1912 errichtet wurde. Der restliche Baukörper der Pfarrkirche St. Bartholomäus entstand 1848/49 anstelle eines Vorgängerbaues. Die Gestaltung der Helfanter Pfarrkirche wurde als Dokument einer ehrgeizigen städtebaulichen Gemeinschaftsleistung interpretiert.
Die Römerstraße
Im gesamten Bereich der Obermosel und des Saargaues sind Teile der sogenannten "Kimm" als historische Römerstraße zu finden, die von Trier nach Metz führte.
Diese römische Straßenzüge verlaufen teilweise auf den Trassen von vorgeschichtlichen Wegeführungen. Gut erhalten sind Reste der alten Römerstraße besonders in Waldstücken, wo die Wegführung von Abtragung eher verschont wurde als auf offenem Feld.
Die alte Römerstraße ist in ihrem Verlauf weitestgehend übereinstimmend mit dem Jakobusweg, der hier von Trier kommend eine der Hauptstrecken des Camino ist.
Trier
Nur rund 25 km nördlich von Irsch liegt Trier. Trier ist die älteste Stadt Deutschlands und war zu römischer Zeit eine der bedeutendsten Städte Europas. Im Mittelalter war Trier eine wichtige Bischofsstadt mit dem ältesten Dom Deutschlands.
Heute kann man noch zahlreiche Meisterwerke antiker Architektur bewundern. Die Porta Nigra ist das Wahrzeichen der Stadt, aber auch das Amphitheater, der Dom, die Konstantin Basilika (die die römische Palastaula Kaiser Konstantins war) und 3 große Termalbäder sind Zeugen dieser Zeit.
Neben römischen Kaisern ist auch Karl Marx ein Sohn dieser Stadt. Sein Geburtshaus ist heute ein Museum.
Trier ist die größte Weinbaugemeinde in Deutschland und lädt die Besucher ein in eine romantische Stadt mit geplegter Gastronomie und zahlreichen Sehenswürdigkeiten. Das kulturelle Angebot ist breit und anspruchsvoll.
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