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Zwischen Irsch, Saarburg und Serrig liegt eines der schönsten Waldgebiete der Saar - Der Kammerforst.
Dieses Gebiet erfreut sich bei der wachsenden Gemeinde der Nordic Walking Fans einer immer größeren Beliebtheit. Mächtige Eichen und Buchen spenden hier Schatten und sorgen auch an heißen Sommertagen für ein angenehmes Klima. Außerdem sind die Steigungen in dem Gelände nie sehr stark und lang.
Der Kammerforst kann auf eine reiche und wechselhafte Geschichte zurückblicken. Schon von den Kelten wurde dieser Raum intensiv genutzt. So wurde Eisenerz abgebaut und vor Ort verarbeitet. Von großer Bedeutung war auch das salzhaltige Wasser der Hubertusquelle.
Schon sehr früh (1860-1918) rückte die Bedeutung des Kammerforstes als Erholungsgebiet in den Vordergrund und nicht primär die Holznutzung. 1874 wurde sogar eine Kur- und Wasserheilanstalt gegründet, die das mineralische Wasser der Hubertusquelle (Salzbrunnen) nutzte.
In dieser Blütezeit wurde im Kammerforst auch eine Waldgaststätte betrieben. Die örtlichen Vereine sorgten für Unterhaltung und zahlreichen Spaziergänger waren im Kammerforst unterwegs.
Zwei Weltkriege und deren Folgen sorgenten dafür, dass der Kammerforst ein wenig in Vergessenheit geraten ist.
Seit einiger Zeit arbeitet u. a. das Forstamt Saarburg an einer Aufwertung des Kammerforstes und bietet zahlreiche Exkursionen und Aktionen an.
2006 wurde in unmittelbarer Nähe zum Salzbrunnen auch ein Wasser-Tretbecken gebaut. Das knietiefe, stets kühle Wasser bietet ideale Abhärtung für jeden Walker und Jogger.
Als weitere Attraktion gibt es seit 2007 auch einen abwechslungsreichen Barfußpfad im Kammerforst.
Der 2008 der Öffentlichkeit vorgestellte Barfußpfad liegt in schöner Landschaft.
Nach der Einweihung wagten sich schon viele Einheimische und Touristen mit nackten Füßen auf die Strecke.
Auf ca. 1,2 km Länge geht man teils am Mollersbach entlang auf einem sehr abwechslungsreichen Pfad. Substrate wie Kies, Rindenmulch, Spiltt, Sand, Natursteine und Sägemehl werden durchwandert. Wasser und Sumpf, aber auch Waldboden und Wiese beleben die Füße.
Stege mit Rundhölzern tragen zur Beweglichkeit der Füße bei: Abrollen ist angesagt, wobei die empfindliche Fußsohle eine hervorragende Massage erhält.
Eine Furt am Ausgangspunkt des Rundwegs bietet Gelegenheit zum Füßewaschen.
Nach den 1,2 km sind die Füße angenehm warm und belebt.
Man ist erstaunt über die nachhaltige Wirkung einer ganz natürlichen Reflexzonenmassage und das schon unbekannte Erlebnis im direkten Kontakt zur Erde!
Eine sehr umfangreiche Abhandlung zur Geschichte des Kammerforstes findet sich im "Beuriger Lese- und Bilderbuch".
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