Längst Brief und Siegel hat ein Ort,
als schönstes Dorf im Lande,
weit über Grenzen knüpft es fort
vertraute, enge Bande.
Und wieder ist in aller Mund
Irsch, Perle an der Saar,
aus gleichem, liebenswertem Grund,
wie im vergangnen Jahr.
Hier heißt die Staatsform Monarchie
zum wiederholten Mal,
und Bürgermeister Fisseni
ist stolz auf diese Wahl.
Die Kür zur Saarweinkönigin
war sicher nicht ganz leicht,
und trotzdem hat die Irscherin
dies schöne Ziel erreicht.
Zur würdigen Vertreterin
der süßen, edlen Tröpfchen
reicht Charme und Schönheit nur nicht hin,
dazu gehört auch Köpfchen.
Denn Wein ist mehr als kühles Nass
nach dem Rezept man nehme.
Der Trauben Weg ins Winzerfass
ist längst nicht der bequeme.
Doch wer in Irsch zu Hause ist
an schönsten Saarweinquellen,
kein Wissen um den Wein vergisst,
wenn Kenner Fragen stellen.
So trägt die Weinbotschafterin
bald ihre Königskrone
als neue Saarweinkönigin
auch ihrem Dorf zum Lohne.