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Irsch blieb auch nach der Gründung des Beuriger Klosters eng verbunden mit dem Wallfahrtsort. Vom 'Antunnius' aus, der an einer alten Eiche am Ausgang des Dorfes angebracht war, zogen die Marienprozessionen nach Beurig. 1860 wurde für die Statue die Antoniuskapelle errichtet, weil 1857 zum ersten Mal nach Auflösen des Klosters wieder die Beuriger Marientracht auflebte. Zum heiligen Antonius wurde in vielen Notlagen gebetet. Hier wurde auch 'Der Neunter' gehalten. An neun aufeinander folgenden Abenden pilgerten Leute zur Kapelle, beteten für einen Schwerkranken und pflegten so anteilnehmende christliche Nachbarschaft.
Im Jahre 2000 wurde die Kapelle mit viel Nachbarschaftshilfe von Friedel Leinen restauriert und bildet damit den Anfang einer Initiative zum Denkmalschutz in Irsch.
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