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Das Sakramentskreuz
1745 ist dieses Kreuz für die vierte Station der Fronleichnamsprozession errichtet worden.
Von hier wurde der eucharistische Segen über Gemeinde und Land gespendet. Die erste Station war an der Büster Kapelle, die zweite an der Dräwer Kapelle und die dritte am Kreuz "ob der Kees".
Das gesamte Bildwerk hat die Form einer Monstranz und ist ein in Sandstein gehauener Lobpreis des Altarssakramentes und interpretiert den Hymnus "Tantum ergo".
Die Kreuzgruppe steht über einem Rinderkopf. Christus hat die Opfer des alten Bundes abgelöst.
Ein mit drei Bandschleifen geziertes Gebinde mit Früchten dient dem Lobpreis Gottes.
An den Seiten des Kreuzschaftes drücken ein plumper Kopf mit Rüssel und aufgebauschte Befiederung das Unvermögen der Sinne zum Erfassen des Geheimnisses des Sakramentes aus. "Es ist unbeschreiblich!", sagt die unbeschriftete Tafel unten.
Text des "Tantum ergo":
Lasst uns tiefgebeugt verehren ein so großes Sakrament. Dieser Bund wird ewig währen, und der alte hat ein End. Unser Glaube soll uns lehren, was das Auge nicht erkennt.
Gott dem Vater und dem Sohne sei Lob, Preis und Herrlichkeit, mit dem Geist auf höchstem Throne eine Macht und Wesenheit. Singt in lautem Jubeltone göttlicher Dreieinigkeit! Amen
Der Kirchenchor Sankt Gervasius und Protasius Irsch hat die Patenschaft über dieses Kreuz übernommen.
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