Dies ist die Textversion der Internetpräsenz von Irsch.
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Die vollständige und graphisch aufbereitete Version unseres Web-Auftrittes finden sie unter http://www.irsch-saar.de.

 

Ortsportrait

Mit 1.644 Einwohnern zählt Irsch zu den großen Weinbauorten des Saarweinanbaugebietes. Einzelne Winzer bieten als Selbstvermarkter ihre edlen Weine und Winzersekte an.
Der Gemeinde Irsch ist es mit ihren regen Bürgern gelungen, das traditionelle Dorfbild und einen wichtigen Teil der alten Bausubstanzen zu erhalten. So prägen ein großer traditioneller Reibestein, ein Dorfbrunnen und viele alte Kelter das Ortsbild.

Die Gemeinde errang 1984 im Landeswettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden" den 1. Platz und erhielt hierfür den Staatsehrenpreis.

Eine 4-klassige Grundschule, ein Kindergarten, eine Arztpraxis, eine Turn- und Mehrzweckhalle, Sportplatz und eine moderne Schießsportanlage der Schützenbruderschaft sind in Irsch vorhanden.

Dies macht Irsch besonders für Familien auch zu einem sehr attraktiven Wohnort. Das Vereinsleben ist in Irsch besonders stark ausgeprägt. Es gibt hier sehr aktive Vereine, im sportlichen, wie auch im kulturellen Bereich. Der Veranstaltungskalender ist daher in Irsch sehr umfangreich. Neben Konzerten, sportlichen Veranstaltungen von hohem Rang gibt es große Karnevalsveranstaltungen mit einem weit über die Grenzen der Gemeinde bekannten Karnevalsumzug. Daneben sind die Vereine besonders aktiv bei der Ausrichtung des jährlichen Weinfestes, das für alle Weinfreunde und Bewohner der Region der Höhepunkt im Veranstaltungskalender von Irsch ist.

Auch als Fremdenverkehrsort wird Irsch geschätzt. Die Gäste haben die Möglichkeit, auf ausgedehnten Wanderwegen oder per Schiff rund um Irsch und seinen Nachbargemeinden sich einer herrlichen Natur- und Kulturlandschaft im Saarburger Land zu erfreuen. Sehenswerte Ausflugsziele sind beispielsweise die romantische Stadt Saarburg, die Klause bei Kastel, die römischen Tempel von Tawern, oder verschiedene Ziele im nahen Saarland (z. B. Saarschleife bei Mettlach, die römischen Mosaike in Nennig) usw., usw. Daneben ist Irsch ein idealer Ausgangspunkt für Ausflüge in das römische Trier (ca. 25 km) oder in das benachbarte Großherzogtum Luxemburg.

Auch für sportliche Aktivitäten bietet unser Umland eine reiche Palette an Möglichkeiten. So gibt es Tennisplätze, Frei- und Hallenbad, 2 Drachenflugrampen, Wassersport, Reiten usw., usw.

Nähere Informationen über das Freizeit- & Erlebnisangebot im Saarburger Land bietet der Verkehrsverein Saarburger Land mit der Broschüre Freizeit '99. Darin enthalten sind ein Restaurantführer (Sitzplätze, Terasse, Ruhetage, Preisniveau der Speisekarten), Termine für Stadtführungen in Saarburg, Wein- und Sektproben an Saar und Obermosel, geführte Erlebniswanderungen, Besichtigung, Biergenuß im Mannebacher Brauhaus, Busausflugsfahrten in die Region nacht Trier, Luxemburg, Metz, Idar-Oberstein usw., usw.
Die kostenlose Freizeit-Broschüre ist beim Verkehrsverein Saarbuger Land, Tourist-Information, Graf-Siegfried-Str. 32, 54439 Saarbug, Tel.: 06581/81215, Fax 81290, e-Mail: Saarburg-info@t-online.de zu beziehen.

 

Ort und Geschichte

Irsch wird erstmals zwischen 957 und 960 als Eweson, später als Ivasca und Evesche bzw. Hevese erwähnt. Der Ortsname enthält die Bezeichnung der keltischen Treverer für einen Ort mit Eichen. Funde aus Grabhügeln in vorgeschichtlicher Zeit belegen eine sehr alte Siedlungstradition.
Umfassende grundherrliche Rechte in Irsch besaß spätestens seit dem Hochmittelalter der Trierer Erzbischof. Die Vorrangstellung des Ortes auch für den erzbischöflichen Besitz in Beurig, Serrig und Umgebung bezeugt das in Irsch im Spätmittelalter und in der frühen Neuzeit vorhanden gewesene Hofhaus als Sitz eines Meiers und Tagungsstätte des Hochgerichts. Dessen Gerichtsbezirk war identisch mit der "Pflege Irsch" im kurtrierischen Amt Saarburg. Als größter Ort der gleichnamigen "Pflege" zählte Irsch 1563 schon 39 Feuerstellen, deren Zahl bis zum Dreißigjährigen Krieg auf 60 angewachsen war. Kurz vor Ausbruch der Französischen Revolution 1787 hatte Irsch 375 Einwohner; die Zahl stieg bis 1843 auf 986 und 1911 auf 1075 Einwohner an.
Obschon der Pfarrer seit dem 13. Jahrhundert in Irsch seinen Sitz hatte, blieb der Ort formell lange Zeit eine Filiale von Serrig. Erst 1807 wurde eine eigenen Pfarrei Irsch mit den Filialen Schoden und Ockfen errichtet. Die katholische Pfarrkirche St. Gervasius und St. Protasius stammt in ihren ältesten Bauteilen aus dem 11. Jahrhundert. Das 1806 angebaute Kirchenschiff wurde 1913 nochmals verlängert. Auf erhöhtem Standort dominiert die Pfarrkirche das Ortsbild. Entlang der Saarburger Straße wuchs der Ort in geschlossener Zeilenbebauung nach Osten. Ein neues Schulhaus wurde 1928 bezogen.

 

Sehenswertes und Freizeitangebote
Romanischer Ostturm der Pfarrkirche aus dem 11. Jh., Turm aus kurtrierischer Zeit, Reibestein aus Sandstein auf dem Dorfplatz, Brunnen mit Bronzetafeln, alte Bauern- und Winzerhäuser.
Grillhütte, Schießsportanlage, Wandern auf ausgebauten Wegen, Spielplätze, Weinproben. Großes Weinfest im Spätsommer. Attraktive Veranstaltungen in der modernen Turn- und Mehrzweckhalle - Konzerte, Karnevalsveranstaltungen.

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